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Zurück in die Zukunft? Nachhaltigkeit und die Entwicklung neuer Textilien

University of Zurich (UZH) | Eva Brugger, Meret Aebersold, Christian Kaegi

Im Workshop werden Designer:innen, Materialwissenschaftler:innen und Geisteswissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Entwicklung und Produktion nachhaltiger Textilien blicken.

An unterschiedlichen Stationen sammeln die Teilnehmer:innen praktische Erfahrungen im Umgang mit textilen Materialien, lernen neue nachhaltige Textilien sowie wissenschaftliche Ansätze zur Bewertung nachhaltiger Produkte kennen und gehen der Frage nach, welche Rolle Nachhaltigkeit in aussereuropäischen Kulturen und vergangenen Zeiten für Gesellschaften hat(te).

Wir bitten um eine schriftliche Anmeldung bei eva.brugger@hist.uzh.ch.

Der Workshop ist organisiert von der Universität Zürich (UZH) im Rahmen von “Zürich Meets Berlin” und der “Berlin Science Week”.

 

ÖFFENTLICHER WORKSHOP IM CAMPUS. BITTE ANMELDEN.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Berlin Science Week CAMPUS‘ statt. Der Eintritt ist frei. Bitte reservieren Sie sich Ihr Ein- oder Zwei-Tagesticket hier.

Barrierefreiheit: Informationen über die physische Zugänglichkeit des Museums für Naturkunde finden Sie hier. Collaborative Field: Siehe “Experimentierfeld” für die genaue Lage auf der Karte.

About the Venue
CAMPUS
Invalidenstraße 43
Berlin, Berlin 10115 Germany

Eva Brugger

Universität Zürich (UZH)

Dr. Eva Brugger fragt danach, wie sich Nachhaltigkeit in der Frühen Neuzeit auf Mode, Natur, Wirtschaft und soziale Ordnung auswirkte. Dafür kombiniert sie historische Arbeitsweisen mit praktischen Laboratorien und digitalen Methoden. Brugger arbeitet in Forschung und Lehre eng mit Museen und Archiven zusammen und hat sich in den letzten Jahren ein Netzwerk aufgebaut, dass Wissenschaftler:innen mit Designer:innen, Restaurator:innen, Stadtplaner:innen und Materialwissenschaftler:innen miteinander ins Gespräch bringt.  Als SNF-Ambizione Stipendiatin forscht sie aktuell an der Universität Zürich. Frühere Stationen haben sie an unterschiedliche Universitäten in Deutschland, England, Nordamerika und der Schweiz geführt. Zu ihren Schwerpunkten gehört die Geschichte der Nachhaltigkeit, die Geschichte des Kapitalismus und die Schweizer Textilgeschichte.

Meret Aebersold, Designerin, untersucht in ihrer gestalterischen Praxis die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft, Produktionsmethoden, Nachhaltigkeit und Ästhetik im Kontext textiler Alltagsprodukte. Als ausgebildete Textil- und Produktdesignerin arbeitet Aebersold seit 2005 als Schuhdesignerin für internationale Brands wie Puma, Clarks und On und zusammen mit führenden Designern wie Alexander Mc Queen, Hussein Chalayan und Christopher Raeburn.

Christian Kaegi, Designer. Mit einem holistischen Designverständnis hat Christian Paul Kägi ein breites Spektrum an Projekten internationaler Kunden mitgeprägt, von Interieurs über Möbel bis zu Produkten, und von visueller Kommunikation zu Marken-Identitäten. Nach dem Studium typografischen Gestaltens in Bern und dem Industrial Design Diplom an der ZhdK folgte die Gründung des Designstudios Aekae mit Fabrice Aeberhard. Schon nach kurzer Zeit führte das von der Schweizer Moderne geprägte Interesse an Materialien und Herstellungsprozessen, sowie dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zur Kreation eigener Marken und Projekte, in denen holistisches Denken umgesetzt werden konnte. So entstand das Taschenlabel Qwstion, auf welches sich Kägi seit 2015, neben gelegentlicher Tätigkeit als Dozent im Product Design Master an der ECAL, als Creative Director voll und ganz konzentriert.

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