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EFR-FutureTalk: Wie Europa mit Forschung und Innovation die Klimakrise bewältigen will

Bundesministerium für Bildung und Forschung | Daniela Jacob, Astrid Kiendler-Scharr, Mark Lawrence

Europa aktiviert die gesamte Forschungspower für den Schutz des Klimas: die klügsten Köpfe des Kontinents entwickeln gemeinsam innovative Ideen.

Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und gesellschaftliche Transformation sind die zentralen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und Thema beim EFR-FutureTalk „Wie Europa mit Forschung und Innovation die Klimakrise bewältigen will“. Europas „Green Deal“ hängt von der gesammelten Tatkraft aller Mitgliedsstaaten ab. Nur gemeinsam lassen sich diese ehrgeizigen Ziele zur Eindämmung der Klimakrise erreichen, denn der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft steht ein großer Wandel bevor. Dabei spielt die Wissenschaft eine entscheidende Rolle: Beim EFR-FutureTalk diskutieren die Meteorologin Prof. Daniela Jacob, die Klimaforscherin Prof. Astrid Kiendler-Scharr und der Erdsystem- und Atmosphärenforscher Prof. Mark Lawrence darüber, wie Klimaschutz in der Gesellschaft und auch in der Wirtschaft verankert werden kann.

Der Europäische Forschungsraum (EFR) zeigt, dass in der Forschung längst tragfähige Netzwerke über Ländergrenzen hinweg entstanden sind. Interdisziplinäre europäische Teams erarbeiten Lösungen dafür, dass Europa klimaresilient wird. Wie das funktioniert? Indem alle an einem Strang ziehen, Informationen sowie Daten teilen und gemeinsam über Grenzen und Fachdisziplinen hinweg innovative Erkenntnisse gewinnen.

 

ÖFFENTLICHE DISKUSSION PER LIVESTREAM UND VOR ORT IM BERLIN SCIENCE WEEK CAMPUS.

Diese Veranstaltung kann digital per Livestream oder persönlich vor Ort im Museum für Naturkunde mit einer begrenzten Teilnehmendenzahl besucht werden.

Livestream: Kurz vor Beginn der Veranstaltung wird der Stream auf dieser Website zur Verfügung gestellt. Fügen Sie die Veranstaltung zu Ihren Favoriten hinzu und erhalten Sie eine Erinnerung per E-Mail.

Vor Ort: Wenn Sie an der Veranstaltung vor Ort teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte unter folgender Mailadresse an: forschungsraum.eu@dlr.de

Aufgrund der aktuellen Situation sind wir nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, von jeder Person, die das Naturkundemuseum betritt, die Kontaktdaten zu erfragen. Wir benötigen daher von allen Personen, die sich anmelden, folgende Daten: Vorname, Nachname, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Vor Ort gelten die Schutz- und Hygienemaßnahmen des Naturkundemuseums. Die so genannte 3G-Regel (für “geimpft, genesen oder getestet”) wird angewendet: Wer nicht vollständig geimpft ist oder als nicht genesen gilt, muss einen aktuellen negativen Covid-19-Test vorlegen. Der Besuch der Veranstaltung ist nur mit einer medizinischen Gesichtsmaske gestattet.

Die Anmeldedaten werden von dem BMBF zum Zwecke der Organisation der Veranstaltung sowie für eine mögliche spätere Kontaktaufnahme gespeichert und zu diesem Zweck auch an die Organisatoren der Berlin Science Week und das Museum für Naturkunde weitergegeben.

Wir werden am 5./6. November auf dem Campus Foto- und Videoaufnahmen machen, die wir zu Dokumentations- und Kommunikationszwecken verwenden werden, und wir werden die Veranstaltungen auf unserer Website als Livestream übertragen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, senden Sie bitte vor dem Campus Ihre Ablehnung per E-Mail an info@berlinscienceweek.com. Wir verweisen auch auf unsere Datenschutzbestimmungen.

Daniela Jacob

CLIMATE SERVICE CENTER GERMANY (GERICS)

Prof. Dr. Daniela Jacob ist Meteorologin und Direktorin des Climate Service Center Germany (GERICS), einer selbstständigen wissenschaftlichen Organisationseinheit des Helmholtz-Zentrum Hereon. Sie sitzt dem Deutschen Komitee für Nachhaltigkeitsforschung (DKN) vor und ist Co-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit (WPN2030). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die regionale Klimamodellierung, der Wasserkreislauf und die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels.

Astrid Kiendler-Scharr

FORSCHUNGSZENTRUM JÜLICH

Prof. Dr. Astrid-Kiendler-Scharr, Vorsitzende des Deutschen Klima-Konsortiums und Mitautorin des 2021 veröffentlichten Berichts des Weltklimarats (IPCC) mit den aktualisierten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Ursachen, Verlauf und Risiken des Klimawandels. Die Physikerin und Klimaforscherin leitet am Forschungszentrum Jülich das Institut für Energie- und Klimaforschung, IEK-8: Troposphäre. Sie warnt davor, dass mit zunehmender Erwärmung die Anzahl und Intensität von Extremereignissen steigt und regt unter anderem die Einschränkung von Methan-Emissionen für den Klimaschutz und die Verbesserung der Luftqualität an. Bildrechte: Uwe Limbach, Forschungszentrum Jülich

Mark Lawrence

IASS Potsdam

Prof. Dr. Mark Lawrence ist Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung ( IASS) in Potsdam. Er befasst sich mit den zentralen Herausforderungen des Anthropozän. Seine Forschungsschwerpunkte sind Luftverschmutzung, Klimawandel, Climate Geoengineering und nachhaltigkeitsorientierte Transformation. Neben der interdisziplinären wissenschaftlichen Zusammenarbeit ist es ihm auch wichtig, gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure miteinzubeziehen. Er versteht die ganzheitliche Entwicklung des Menschen als einen wichtigen Teil der planetaren Gesundheit.

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About the Venue
Berlin Science Week Campus – Museum für Naturkunde Berlin
Invalidenstraße 43
Berlin, Berlin 10115 Germany
(030) 8891408591

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