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AI-Enabled Automation

Austrian Institute of Technology | Andreas Kugi, Manfred Tscheligi, Lydia Kaiser, Matthias Scheutz, Johannes Winter, Elisabeth André

Wie intelligente Maschinen den Menschen unterstützen

Maschinen der Zukunft sollen den Menschen nicht ersetzen, sondern unterstützen. Das Ziel ist es dabei, die jeweiligen Stärken von Menschen und Maschinen miteinander zu kombinieren. Intelligente Maschinen können den Menschen von anstrengender, gefährlicher und monotoner Arbeit entlasten und Produktionsprozesse effizienter, flexibler, nachhaltiger und resilienter gestalten. Der Mensch kann sich auf komplexere, überwachende oder kreative Aktivitäten konzentrieren und im Sinne gesamtheitlicher Problemlösung wirken.

Technisch gesehen geht es um die Verknüpfung von Sensordaten, physikalisch-mathematischen Modellen und der Datenanalyse mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Autonome Maschinen werden dadurch in die Lage versetzt, ihre Umwelt zu erkennen, auf ihre Umgebung zu reagieren und Entscheidungen zu treffen, was im nächsten Schritt zu tun ist. Die Mechanismen werden auf die Bedürfnisse und Notwendigkeiten des Menschen ausgerichtet.

Die vom AIT Austrian Institute of Technology veranstaltete Panel Discussion soll Antworten geben, wie intelligente Maschinen bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen, wie z. B. Ressourcenschonung, Klimaschutz oder Knappheit von Arbeitskräften, helfen können.

ÖFFENTLICHE DISKUSSION DIGITAL UND VOR ORT IM EINSTEIN CENTER DIGITAL FUTURE. BITTE ANMELDEN.

Dieses Event kann digital oder physisch vor Ort besucht werden.

Falls Sie die Veranstaltung vor Ort besuchen möchten, melden Sie sich bitte bis spätestens 04. November 2022 per E-Mail an michaela.pavlovic@ait.ac.at. Bitte beachten Sie die am Veranstaltungstag geltenden Corona-Bestimmungen.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung wird der Link zum Livestream auf dieser Seite erscheinen. Fügen Sie die Veranstaltung zu Ihren Favoriten hinzu und erhalten Sie eine Erinnerung per E-Mail.

About the Venue
Einstein Center Digital Future
Wilhelmstraße 67
Berlin, 10117 Germany
+49 (0)30 314-0

Andreas Kugi

Austrian Institute of Technology

Andreas Kugi ist Vorstand des Institutes für Automatisierungs- und Regelungstechnik (ACIN), Professor für komplexe dynamische Systeme an der Technischen Universität Wien sowie Leiter des “Center for Vision, Automation & Control” am AIT Austrian Institute of Technology. Seine Hauptinteressen in Forschung und Lehre liegen im Bereich der Systemtheorie und Regelungstechnik, der Echtzeitoptimierung, des mechatronischen Systementwurfes sowie in der Robotik und Prozessautomatisierung. Er ist wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Manfred Tscheligi

Austrian Institute of Technology

Manfred Tscheligi ist Professor für Human-Computer Interaction an der Universität Salzburg und Head of Center for Technology Experience am Austrian Institute of Technology (AIT). Er ist seit Jahren in den Bereichen Interaktiver Systeme, Human-Computer Interaction, Experience Engineering und User Interface Design tätig. An der Universität Salzburg leitet Manfred Tscheligi den Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interfaces, bzw. den Bereich Human-Computer Interaction. Er zeichnet für die erfolgreiche Durchführung zahlreicher Forschungs- und Industriekooperationen wie auch für die erfolgreiche Etablierung nationaler und internationaler Initiativen verantwortlich.

 

Lydia Kaiser

Technische Universität Berlin

Lydia Kaiser ist seit März 2021 Professorin für „Digitales Engineering 4.0.“ im Einstein Center Digital Future. In ihrer Forschung konzentriert sie sich vor allem auf den Wandel, den die Industrie durch Digitalisierungsprozesse durchläuft und die Möglichkeiten und Herausforderungen, die Unternehmen dadurch erleben. Lydia Kaiser startete ihre wissenschaftliche Karriere mit einem Bachelor und Masterstudium in Physik an der Universität Paderborn. Im Dezember 2013 promovierte sie dort mit dem Dissertationstitel „Rahmenwerk zur Modellierung einer plausiblen Systemstruktur mechatronischer Systeme“ an der Fakultät für Maschinenbau. Nach vier Jahren als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Produktentstehung der Universität Paderborn sammelte sie am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik Erfahrung in der angewandten Forschung. Dabei übernahm sie von 2018 bis 2021 die Co-Leitung der Abteilung Systems Engineering.

 

Matthias Scheutz

Tufts University

Matthias Scheutz ist Professor für Computer- und Kognitionswissenschaften an der Tufts University (Massachusetts, USA) und leitet das dortige Human Robot Interaction Laboratory. Er ist Mitglied in zahlreichen Gremien und international angesehener Experte auf dem Gebiet Mensch-Maschine-Interaktion. Seit 2020 ist er zudem als Principal Scientist am AIT Austrian Institute of Technology tätig.

Johannes Winter

L3S Research Centre

Dr. Johannes Winter ist Chief Strategy Officer und Direktoriumsmitglied am internationalen KI-Forschungszentrum L3S in Hannover. Zuvor leitete er von 2017 bis 2022 die Geschäftsstelle der deutschen KI-Plattform Lernende Systeme unter Vorsitz der Bundesforschungsministerin und dem Präsidenten von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Von 2015 bis 2022 verantwortete Johannes Winter zudem den Technologiebereich von acatech in München und befasste sich dort mit den Themen Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und datengetriebene Geschäftsmodellinnovationen (Smart Services). Er ist acatech Affiliate und beratendes Mitglied verschiedener Innovations- und Wissenschaftsgremien.

Elisabeth André

Universität Augsburg

Professor Dr. Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Multimodale Mensch-Technik Interaktion am Institut für Informatik der Universität Augsburg. Bereits während ihrer Promotion an der Universität des Saarlandes leitete sie mehrere Projekte im Bereich “Multimodale Mensch-Technik Interaktion” am damals neu gegründeten DFKI in Saarbrücken, bevor sie 2001 einem Ruf an die Universität Augsburg folgte. Dort baute sie als Inhaberin des Lehrstuhls für „Multimodale Mensch-Technik Interaktion“ eine Forschungsabteilung von hohem internationalem Rang auf. Die Forschungsarbeiten von Elisabeth André wurden durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, u.a. einen European IT Prize und einen RoboCup Scientific Award.  Im Jahr 2013 wurde sie in die Reihe der EurAI Fellows aufgenommen, ein Programm, mit dem Forscher gewürdigt werden, die maßgeblich das Gebiet der Künstlichen Intelligenz geprägt haben. Im Jahr 2017 erhielt sie für ihre richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet Mensch-Technik-Interaktion einen ACM SIGCHI Award und wurde in die Computer-Human-Interaction (CHI) Akademie gewählt. Seit 2019 ist sie Chefredakteurin der internationalen Zeitschrift IEEE Transactions on Affective Computing.

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