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© Nightrunner Productions & Schubert Film

Film: Dear Future Children

Nightrunner Productions, Schubert Film

Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen, die auf die Straße gehen und für ihre und unsere zukünftigen Kinder kämpfen

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=a_THgvN-f18

Rauch auf den Straßen der chilenischen Hauptstadt Santiago, die Gesichter junger Menschen verdeckt von Gasmasken. Ein schier anarchistisch anmutender Protestaufzug für soziale Gerechtigkeit, opponiert von massiver Polizeigewalt. Es folgt Uganda, wo Unmengen an Plastikmüll in den Gewässern treiben. Ein Protestzug junger Menschen in naturgrünen Oberteilen lässt ihre emotional geladenen Stimmen für den Klimaschutz durch die Stadt hallen. Anschließend leiten schrill dröhnende Polizeisirenen in eine Hongkonger Nacht über. Inmitten der von Neonlicht erleuchteten Gassen eilen Reporter*innen in reflektierenden Westen den brutalen Geschehnissen hinterher. Junge Aktivist*innen und schwer bewaffnete Polizist*innen prallen aufeinander.

Vereint sind diese Geschehen im Aufruhr der jungen Bevölkerung mit dem Willen, die Gegenwart zu verändern und eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

Der Dokumentarfilm DEAR FUTURE CHILDREN widmet sich einer Betrachtung dieser Jugendbewegungen und erzählt die Geschichten dreier junger Aktivistinnen aus Chile, Uganda und Hongkong in einer durchgehenden Parallelmontage. Mit den Geschichten dieser Bewegungen reflektiert die Dokumentation in intensiver Betrachtung den rebellischen Puls der Zeit, in welcher sich engagierte und ideenreiche junge Menschen dazu entschließen, die Welt zu verändern. All dies inmitten eines Zeitalters, welches es ermöglicht, millionenstarke Bewegungen innerhalb weniger Wochen zu etablieren.

DEAR FUTURE CHILDREN bietet höchst persönliche Eindrücke in das alltägliche Leben der drei Protagonistinnen und begleitet sie bei starken sowie schwierigen Momenten: in den Minuten vor einer großen Rede genauso wie auf der gefährlichen Frontline. Dabei werden die tatsächlichen Hürden offenbar, Veränderung zu schaffen, selbst wenn Millionen Menschen aufbegehren und eine gesamte Generation sich den Gegnern ihrer Zukunft entgegenstellt.

Gleichzeitig etabliert sich der Aktivismus auch als unscheinbarer Antagonist im Film. Das nötige Engagement für den Protest fordert seine Opfer, wenn der Rückzug nach einer Niederlage zur schieren Unmöglichkeit wird. Der Film reflektiert diese Wucht wie ein zweischneidiges Schwert: Die Entscheidung zur Teilnahme an Protesten bringt Hassbotschaften, enorme Risiken und eine unberechenbare öffentliche Präsenz in die Leben der jungen Protagonistinnen. Nicht selten folgen darauf ungeahnte Ängste und Selbstzweifel und damit die Suche nach Rat und Rückhalt. Zum Wohle ihrer eigenen Zukunft sind die Akteur*innen der Protestbewegung jedoch zum Handeln gezwungen.

Sprache: Englisch / Spanisch / Kantonesisch / Luganda mit englischen UT.

ÖFFENTLICHE FILMVORFÜHRUNG VOR ORT IM CAMPUS.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Berlin Science Week CAMPUS‚ statt. Der Eintritt ist frei. Bitte reservieren Sie sich Ihr Ein- oder Zwei-Tagesticket hier.

Barrierefreiheit: Informationen über die physische Zugänglichkeit des Museums für Naturkunde finden Sie hier.

Das Humboldt Auditorium befindet sich wenige Meter vom Museum entfernt und kann barrierefrei erreicht werden.

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Über den Veranstaltungsort
Museum für Naturkunde Berlin
Invalidenstraße 43
Berlin, 10115 Germany

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