Antje Boetius ist Meeresbiologin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts. Zwischen Expedition, Fernsehdokumentation und wissenschaftlicher Veröffentlichung, gibt sie uns Einblicke in neue Alltagsroutinen und was sie sich außerdem für die Zukunft vornimmt.

 

Wer sind Sie und was machen Sie von Beruf?

Mein Name ist Antje Boetius und ich bin Tiefseeforscherin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz Zentrum für Polar und Meeresforschung. Auch bin ich Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen und leite eine Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.

Woran arbeiten Sie gerade?

Viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig – vom Wissenschaftsmanagement über ein Skript für eine Fernsehdokumentation über Ozeane bis zu einer wissenschaftlichen Veröffentlichung zu Tiefseemikroorganismen, die Kohlenwasserstoffe als Energiequelle nutzen.

Können Sie Ihren Arbeitsplatz in zwei Worten beschreiben?

Heiter bis stürmisch

Wie sammeln und strukturieren Sie Ihre Gedanken?

Notizen auf meiner e-Infrastruktur

Welcher Trend wird Ihre Arbeit / Forschung am meisten beeinflussen?

Schnell noch die Welt retten

Mit wem würden Sie gerne einmal zusammenarbeiten?

Kapitän Nemo

Was hält Sie nachts wach?

Meist nichts, manchmal das Nachtleben.

Welche(n) Newsletter haben Sie abonniert? / Was lesen Sie gerade?

New York Times & Nature Briefing

Hat Sie die Pandemie etwas gelehrt, das Sie gerne teilen möchten? Hat sich etwas in Ihrer täglichen Routine geändert?

Mehr schnellen Power-Sport für Zwischendurch.

Nennen Sie einen witzigen oder unbekannten Fakt über sich!

Ich spreche mit dem Meer.

In der Zukunft würden Sie gerne…

…schaffen, dass wir – die ganze Menschheit – Atmosphäre, Ozeane und die wundervolle Vielfalt des Lebens schätzt und schützt.

Was ist Ihr Lieblingsort in Berlin?

Einer ist der Ort um „Die Bogenspannerin“ auf der Museumsinsel. Ein anderer das Borchardts. Es gibt aber sehr, sehr viele.

Warum Berlin Science Week?

Wissenschaft muss auf die Straße und unter die Leute.

Was ist Ihr Beitrag zur diesjährigen 6. Berlin Science Week?

In der Berlin-Brandenburgischen Akademie eine Diskussion von Akademienunion und Schering Stiftung mitzumachen zum Thema „Mensch & Natur –  Wie beeinflussen sie sich gegenseitig?“

PS: Was ist das Leckerste, das Sie diese Woche gegessen haben?

Ein Stück nachhaltig gefangenen, frischen weißen Heilbutt aus Island. Mit selbstgemachter Dillsauce.

 

Wenn Sie mehr über Antje Boetius‘ Forschungen und ihre Ideen erfahren möchten, besuchen Sie die Veranstaltung der Akademieunion und der Schering Stiftung „Mensch & Natur – Wie beeinflussen sie sich gegenseitig?“ am 2. November um 19 Uhr.